ANNOdazumal

Unter der Rubrik "ANNO dazumal" finden Sie in regelmäßigen Abständen kurze Hinweise auf historische Ereignisse, über die in den Zeitungen aus ANNO berichtet wurde. 

9. Mai 1837

Allgemeine Automobil-Zeitung, 8.9.1912, S. 41

Heute vor 175 Jahren wurde Adam Opel (* 9.5.1837, + 8.9.1895), der Namensgeber des Opel-Werkes in Kaiserslautern, in Rüsselsheim geboren. In eine Schlosserfamilie eingeboren erlernte er diesen Beruf in der Wekstatt seines Vaters bevor er auf Wanderjahre über Belgien und England nach Paris gelangte. Dort lernte er weiter in Nähmaschinenfabriken woraufhin er zurückgekehrt in die Heimat 1862 eine ebensolche gründete. Sechs Jahre nach der Gründung seiner Fabrik stellte er auch Fahrräder her. 1895 starb er und seine Witwe und seine fünf Söhne übernahmen den Betrieb, der bereits im Jahr 1898 mit der Produktion von Automobilen begann.

In der Allgemeinen Automobil Zeitung vom 8. September 1912 wird über die Festlichkeiten zum fünzigjährigen Bestehen der Fabrik berichtet.

Informationen zu Adam Opel bei Wikipedia

Frühjahrs-Tipp!

Der Frühling ist da - und was sollen wir anziehen? Diese Frage ist selbstverständlich nicht nur heute in sämtlichen Magazinen und Zeitschriften präsent. Im Modeblatt der Neuen Zeitung vom 4. Mai 1924 wird beispielsweise der Tipp gegeben, herkömmliche Schnitte mit einfachen Mitteln außergewöhnlicher zu gestalten, um "in einem adretten Waschkleid viel hübscher und appetitlicher" auszusehen. Auch wenn Waschkleider an Aktualität verloren haben, wird dieser Rat sicher auch heute noch dankend angenommen.
Den kompletten Artikel finden sie hier

Für Modeinteressierte sind sicher auch die weiteren Modezeitungen und -zeitschriften in ANNO zu empfehlen:

25. April 1912

Grafik: Wiener Bilder, 28.04.1912, S. 9

Am 25. April 1912 fand in Venedig die feierliche Einweihung des wiedererbauten Campanile di San Marco statt. Der ursprünglich zwischen 888 und 991 erbaute, und bis 1517 mehrfach erweiterte und umgestaltete, Glockenturm des Markusdoms – mit 98,6 Metern Höhe das höchste Gebäude Venedigs – war zehn Jahre zuvor am 14. Juli 1902 im Zuge von Restaurierungsarbeiten eingestürzt. Nach einem einstimmigen Beschluss des Stadtrates von Venedig wurde der Turm weitgehend identisch mit dem Originalbauwerk wiedererrichtet. Die Neue Zeitung und die Wiener Bilder berichten in ihren Ausgaben vom 28. April 1912 in bebilderten Berichten begeistert von dem Festzug geschmückter Gondeln und Barken über den Canale Grande und den Feierlichkeiten der Einweihung:
„Während der Einsegnung des Glockenhauses wurden 2000 Brieftauben, welche aus allen Städten Italiens hierher geschickt wurden, losgelassen und die Glocken des Campanile ließen zum erstenmal nach vielen Jahren wieder ihr feierliches Geläute erschallen.“ (Wiener Bilder)
„Die Feier wurde vom schönsten Wetter begünstigt und gestaltete sich in ihrem begeisternden Verlauf zu einer großen eindrucksvollen nationalen Kundgebung. (Die Kleine Zeitung).

Die Ausgabe des 28.04.1912 der Wiener Bilder finden sie hier.
Die Ausgabe des 28.04.1912 der Neuen Zeitung finden sie hier.

25 Titel zum 25. April 1912 sind in ANNO verfügbar!
26 Titel zum 28. April 1912 sind in ANNO verfügbar!

 

19. April 1882

Quelle: Bildarchiv Austria / ÖNB

Am 19. April 1882 starb Charles Darwin im Alter von 73 Jahren. Der hochdekorierte Wissenschaftler mit seinen bedeutenden Beiträgen zur Evolutionstheorie und einer der wichtigsten Naturwissenschaftler begann bereits mit knappen 20 Jahren seine Forschungsreisen, die ihn um die ganze Welt führten. In der Wiener Medizinischen Wochenschrift vom Jahre 1882 wird auf den Seiten 501ff. berichtet, dass der „hohe Werth der Lehre Darwin’s [.. ]nicht blos darin, dass er an die Stelle der Lehre von den wiederholten Schöpfuingsakten wieder die Lehre von der allmäligen Entwicklung der Organismen setzte, nicht blos darin, dass er die bekannten Thatsachen kritisch prüfte und für die Deszendenztheorie zu verwerthen verstand, sondern namentlich in der wissenschaftlichen Begründung dieser Lehre, in dem Nachweise der natürlichen Ursachen des allmäligen Fortschrittes vom Einfachen zum Komplizierten, vom Niedrigen zum Höheren“ liegt.
Begraben ist Darwin an der Seite von weiteren hochrangigen Persönlichkeiten in der Westminster Abbey, zu Füßen des Monumentes für Sir Isaac Newton und neben Sir John Herschel.

Den genannten Artikel finden Sie hier.
Tageszeitungen zum 19. April 1882 finden sie hier.

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14. April 1912

Der größte Dampfer der Welt gesunken
Der Untergang der Titanic, die im Jahr 1912 als das größte Schiff der Welt galt, jährt sich in diesen Tagen zum hundertsten Mal. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 kollidierte sie mit einem Eisberg und sank innerhalb weniger Stunden. Nach wie vor ist das Interesse an dieser Katastrophe ungebrochen. Die Zahl der Spekulationen und Falschmeldungen ist groß und wir blicken mit einer gewissen verklärten Romantik auf dieses Unglück zurück, bei dem rund 1500 Menschen starben. Die Gründe dafür sind zahlreich und sollen an dieser Stelle nicht behandelt werden. Es ist jedoch sehr empfehlenswert, die Zeitungsartikel aus der betreffenden Zeit zu lesen und sich selbst ein Bild über den damaligen Informationsstand zu machen. Als Beispiel ist „Die Neue Zeitung“ zu nennen. In der Ausgabe vom 16. April 1912 druckt sie, wie auch einige andere Zeitungen, eine Sammlung erster Pressemeldungen verschiedener Länder und bringt somit oft recht widersprüchliche Informationen. Während sie am 16. April in einem Untertitel schreibt „1380 Passagiere an Bord. Alle Passagiere gerettet.“ wird bereits einen Tag später von 1500 Toten berichtet.

Hier finden Sie den Artikel der Neuen Zeitung vom 16.4.1912 und 17.4.1912
17 weitere Zeitungen vom 16. April 1912 in ANNO online!
23 weitere Zeitungen vom 17. April 1912 in ANNO online!

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11. April 1844

Unterhaltend, spaßstrotzend, hochaufflackerndste Lachraketen - so beschreibt die Zeitschrift „Der Humorist“ vom 11. April 1844 Johann Nestroys Posse „Der Zerrissene“, die zwei Tage zuvor im Theater an der Wien uraufgeführt wurde. Auch „wenn die Quantität der Produktion einen etwas nachtheiligen Einfluß auf ihre Qualität ausübt“, ist die Kritik doch durchwegs positiv gehalten. Nicht nur das Stück, das sich „einer ungemein beifälligen Aufnahme“ erfreute, sondern auch Johann Nestroy, der bei der Uraufführung selbst auf der Bühne stand, werden als vorzüglich hervorgehoben. Wenzel Scholz stand bei der Inszenierung gemeinsam mit Johann Nestroy auf der Bühne. Die zwei bildeten in der damaligen Zeit ein berühmtes Komikerduo, das sich großer Beliebtheit erfreute.

Die komplette Kritik finden Sie unter der Rubrik Theater-Salon.

1. April 1922

Am 1. April 1922 verstirbt Ex-Kaiser Karl I. im Exil in Funchal / Madeira 43-jährig an den Folgen einer Lungenentzündung. Karl I. Franz Joseph Ludwig Hubert Georg Maria (* 17. August 1887) war von 1916 bis 1918 der letzte Kaiser von Österreich, als Karl IV. König von Ungarn (bis November 1921) und Kroatien und als Karel III. König von Böhmen. Nachdem das Ende des Ersten Weltkrieges und Karls Verzichtserklärungen (er hatte weder in Österreich noch in Ungarn formal abgedankt), sowie seine Restaurationsversuche in Ungarn (1921) erst kurz zurücklagen, war der ehemalige Monarch noch in aller Munde. Dementsprechend groß war die Zahl der Pressereaktionen auf seinen überraschenden Tod. Neben klassischen Nachrufen druckten viele Zeitungen auch Spekulationen über die genaue Todesursache, den Ort der Beisetzung, mögliche Konsequenzen von Karls Tod auf die politische Situation in Ungarn und die Obsorge für seine Nachkommen. Karl hinterließ neben seiner, zum Zeitpunkt seines Todes hochschwangeren, Gattin Zita sieben minderjährige Kinder.

12 Zeitungen vom 2. April 1922
13 Zeitungen vom 3. April 1922

22. März 1912

Heute vor 100 Jahren hielt der damals 70jährige Karl May in den ausverkauften Wiener Sofiensälen seine "Wiener Friedensrede" unter dem offiziellen Thema "Auf ins Reich der Edelmenschen". Auch wenn die Rede nicht vollständig überliefert ist, so dürfte aufgrund der zahlreichen Medienberichte, der Gründung der Karl-May-Gesellschaft an jenem Tage 50 Jahre später und den Überlieferungen der begeisterten ZuhörerInnen großen Eindruck hinterlassen haben. Bereits Tage zuvor machten zahlreiche Wiener Zeitungen auf die Veranstaltung aufmerksam (13.3.1912: Neue Freie Presse, Wiener Montagsjournal, Neues Wiener Tagblatt; 14.3.1912: Illustriertes Wiener Extrablatt).
Nur wenige Tage nach seinem Vortrag, bei dem auch Bertha von Suttner anwesend war, starb Karl May am 30. März 1912 in seinem Haus i Radebul.

Tageszeitungen zum 22. März 1912 in ANNO verfügbar!

26 Tageszeitungen zum 23. März 1912 online!

 

17. März 1912

Der Südpol – erreicht!
titelten die „Wiener Bilder – Illustriertes Familienblatt“ am 17. März 1912. Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen startete im Sommer 1910 von Norwegen aus mit seinem Schiff Fram eine Forschungsreise in die Antarktis. Sein Ziel war es, erstmals den geografischen Südpol zu erreichen. Nachdem ein fünfköpfiges Forscherteam mit vier Schlitten und 52 Schlittenhunden bereits im Dezember 1911 dieses Ziel erreicht hatte, ging die Nachricht über den Erfolg der Expedition erst nach Amundsens Ankunft in Australien im März 1012 um die Welt. Die Wiener Bilder präsentieren diese „Sensation der Woche“ mit einer großen Illustration und einem Portrait Amundsens auf der Titelseite und einem ausführlichen Expeditionsbericht im Blattinneren. In der nächsten Ausgabe der „Wiener Bilder“ vom 24. März 1912 findet sich ein weiterer Bericht über die Feststimmung in Norwegen angesichts des Erfolgs von Amundsens Forschungsreise, begleitet von Fotografien Amundsens, seines Schiffes Fram und dessen Besatzung.
Wiener Bilder vom 17. März 1912
Artikel in Wiener Bilder vom 24. März 1912
25 weitere Zeitungen zum 17. März 1912.

18. Februar 1922

Am 18. Februar 1922 berichtete das Neue 8-Uhr-Blatt über die anstehende Unabhängigkeit Ägyptens. Laut dem kurzen Bericht, soll Lord Allenby am Vortag von König Georg V. empfangen um einen Brief an den Sultan Ahmad Fuad zu überbringen. Darin sollten die Ergebnisse der Verhandlungen über die zukünftige Verfassung Ägyptens und die vorgesehenen Abschaffung des Protektorates Großbritanniens über Ägypten übermittelt werde.
Ägypten wurde am 15. März 1922 offiziell unabhängig. Ahmad Fuad nahm den Titel des Königs (Malik). Seit 1917 war er bereits Sultan, vom 15. März 1922 bis zum 28. April 1936 regierte er als Malik Fuad I.

Den genannten Artikel finden Sie hier.
Weitere 20 Zeitungen vom 18. Februar 1922 sind in ANNO verfügbar.
Weitere Informationen über Fuad I. finden sie hier.

9. Februar 1811

Mais ist heute kaum mehr aus unserer Ernährung wegzudenken. Ob die bekannten Cornflakes, Popcorn, ob zu Polenta oder Tortillas verarbeitet oder zu Maiskeimöl gepresst - die Vielseitigkeit dieser Frucht, die ursprünglich als Getreide angesehen war ist hoch. Die ursprünglich aus Amerika stammende Pflanze aus der Familie der Süßgräser kam im 16. Jahrhundert nach Europa und wurde ursprünglich als Futter für Tiere verwendet. Die Maisstängel wurden als Streu und zur Feuerung benutzt.
Die Zeitung Vaterländische Blätter berichtet über ein Verfahren zur Gewinnung von Maissirup aus Maisstängeln im Jahr 1811. Mithilfe dieser Errungenschaft konnte von da an teilweise auf teure Importe von Zucker verzichtet werden. Der aus der Maispflanze gewonnene Stärkesirup gehört inzwischen nicht zuletzt wegen seinem Anteil an Traubenzucker und Fruchtzucker zu den wichtigsten Produkten der Lebensmittelindustrie.

Den genannten Artikel finden Sie hier.
2 weitere Zeitungen vom 9. Februar 1811 finden Sie hier.

 

4. Februar 1929

Nicht nur derzeit sondern auch vor 83 Jahren zog eine Kältewelle über Ost- und Mitteleuropa. Am 4.2.1929 berichtet das kleine Blatt von dieser Extremsituation, bei der es in in Norwegen und England zwischen 4 und 9 Grad hatte, hingegen in München -22°C und in Wien sogar -28°C gemessen wurden. Damals wurde allerdings ein weiteres Ansteigen der Kälte vorausgesagt.
Auch die Neue Zeitung berichtet unter dem Titel "Die Kälte und ihre Opfer. Fortdauer des Frostes" über die damals herrschenden Zustände und den damit verbundenen Verletzungen und Todesfällen.

Als Folge dieser Extremkälte 1929 zeigten sich im März verherende Eisstöße. Diese bewirken Brückeneinstürze und zahlreiche Todesopfer.

Das Kleine Blatt vom 4.2. 1929.
Die Neue Zeitung vom 4.2.1929.

7 weitere Zeitungen vom 4. Februar 1929 finden Sie hier.

29. Januar 2012

Grafik: ÖNB Bildarchiv

Hildegard Burjan (geb. Freund, * 30.1.1883, + 11.6.1933) studierte in der Schweiz Philosophie und Literatur. Nach Ihrer Promotion magna cum laude 1908, studierte sie in Berlin Sozialwissenschaften. Nach überstandener schwerer Krankheit konvertierte sie vom Judentum zum Christentum.
Bei Ihrem Einsatz für Frauen gründete Sie unter anderem 1919 die Caritas Socialis, die sie bis zu ihrem Tod leitete. Bereits ein Jahr vor der Gründung war sie im Wiener Gemeinderat aktiv. 1919 wurde sie die erste weibliche Nationalratsabgeordnete der christlichsozialen Partei in Österreich. Am 12. März 1919 stellte sie ebenda den ersten Antrag betreffend dem Mutter- und Säuglingsschutz. "Sie erreichte die gesetzliche Festlegung von Mindestlöhnen für Heimarbeiterinnen und machte sich verdient um die Mädchenschutzarbeit, die Gefährdetenfürsorge und um das Wiederaufbau der Bahnhofsmission." (ÖBL)
Die stenographischen Protokolle zu Ihren Nationalrats-Reden sowie die Anträge finden sie hier.
Bericht von Dr. Hildegard Burjan über "Frauen und die Nationalversammlung" in der Reichspost vom 20. Februar 1919.
Weitere Informationen zu Hildegard Burjan finden Sie auch auf:
- Ariadne - Frauen in Bewegung
- www.hildegardburjan.at

22. Januar 1922

In der Nacht auf den 22. Januar 1922 verstarb Giacomo della Chiesa, besser bekannt unter dem Titel und Namen – Papst Benedikt XV. (Amtszeit 1914 - 1922)- an den Folgen einer Lungenentzündung. Geboren 1854 studierte er Rechtswissenschaften und besuchte das Priesterseminar. Bekannt für sein hartes Auftreten gegen den ersten Weltkrieg wurde er auch Friedenspapst genannt. Ebenso setzte er sich für die Ausbildung einheimischen Priesternachwuchses in der Dritten Welt aus, organisierte humanitäre Hilfe während des 1. Weltkrieges und bemühte sich um Friedensverhandlungen (erfolglos). Bereits am 22. Jänner 1922 berichtet das "Vorarlberger Volksblatt" über den Tod des Papstes. Wohingegen „Die Neue Zeitung“ an demselben Tag noch über den hoffnungslosen Zustand der Erkrankung des Papstes schreiben.

11 Weitere Zeitungen zum 22. Januar 1922.

1. Januar 1922

Vor 90 Jahren wurde Wien zum eigenständigen Bundesland ernannt. Unter dem Titel „Der Freistaat an der Donau“ schreibt Karl Renner (* 14.12.1870 Untertannowitz - + 31.12.1950 Wien), sozialdemokratischer Politiker und Jurist in der Arbeiterzeitung über dieses historische Ereignis. Von 1918-1920 war Dr. Renner als Staatskanzler am Entstehen der Ersten Republik beteiligt. Im Jahr des Erscheinens des Artikels war er Abgeordneter des Nationalrates. Wie man dem Artikel entnehmen kann, gebührt seiner Ansicht nach allein dem Proletariat die Ehre Wiens, da das Bürgertum sich dafür nicht einsetzte.
Den genannten Artikel finden sie hier.
15 weitere Zeitungen zum 1. Jänner 1922.
Weitere Informationen zu Dr. Karl Renner finden Sie u.a. in Wikipedia.

18. Dezember 1931

„Türkische Kunst aus sieben Jahrhunderten“ betitelte die Reichspost am 18. 12.1931 die Ausstellung in der Wiener Sezession eröffnet wurde. Erstmals zeigte die Sezession türkische Kunst in ihrem Historischen Werdegang. Es wurde bei dieser Ausstellung einerseits die „seldschukische und osmanische Kunst“ zur Schau gestellt, darunter ein Knüpfteppich aus dem 12. Jahrhundert, das Prunkgewand des Sultans Bayezid II. (um 1447-1512; reg. 1481-1512; Sultan des Osmanischen Reiches), aber auch türkische „Gegenwartskunst“. Auch erwähnt wird die Österreichische Nationalbibliothek, die ebenfalls Objekte für die Ausstellung zur Verfügung stellte.

Hier finden Sie den genannten Artikel.
15 Verfügbare Zeitungen" vom 18.12.1931.

12. Dezember 1921

Bezugnehmend auf den „Evening Standard“ und die „Times“ betitelt „Der Montag“ in Wien am 12. Dezember 1921 das Blatt mit „Das finanziell zerrüttete Europa“. Heute ist Europa aufgrund von Spekulationen, Fehlkalkulationen etc. in einer ähnlichen Misere wie damals nach dem Friedenvertrag von Versailles, den kaum ein Land einhalten konnte. Die Reparationszahlungen wie die Kosten für den Wiederaufbau waren enorm hoch. Lloyd George (britischer Premierminister) lud Aristide Briand (franz. Ministerpräsident und Außenminister) schließlich ein über den großen Englischen Plan zu sprechen, der für das gesamte Europa Besserungen vorsah.
Hier finden Sie den genannten Artikel.
Verfügbare Zeitungen vom 12.12.1921